Wann
Wo
Mönchmühlenallee 3, Mühlenbecker Land, Brandenburg, 16567
Veranstaltungstyp
Der Tod ist ein Arschloch
In diesem Dokumentarfilm begleiten Michael Schwarz und Alexander Griesser den Berliner Bestatter Eric Wrede und sein Team bei der täglichen Beschäftigung mit dem Tod. Ein berührendes, warmherziges Porträt wunderbarer Menschen. Trotz des traurigen Themas berührt der Film sein Publikum auf eine warmherzige Weise.
Als Eric Wrede beschloss, Bestatter zu werden, war dies für den ehemaligen Musikmanager keine Entscheidung für einen Beruf. Sondern das Bekenntnis zu einer Berufung. In seinem Beerdigungsinstitut in Berlin ist alles persönlich. Die Gespräche mit den Hinterbliebenen, die Planung und Durchführung der Trauerfeier – und erst recht der Umgang mit den Verstorbenen. Denn für Eric und sein Team gilt ein Grundsatz ganz besonders: Der Respekt vor dem Leben endet nicht mit dem Tod.
Mit DER TOD IST EIN ARSCHLOCH ist dem Regisseur Michael Schwarz, dem Kameramann Alexander Griesser ein Film gelungen, der dem Publikum Menschen und Persönlichkeiten näherbringt, die man sonst so nie kennengelernt hätte. Eric Wrede und sein gesamtes Team bieten mit größtmöglicher Nähe, immer aber auch mit respektvollem Abstand Einblicke in ihren Arbeitsalltag, in dem die Trauer natürlich einen großen Platz einnimmt. Doch schon die erste Sequenz, in der zwei Mitarbeitende eine Verstorbene in einen Sarg betten, zeigt den würdevollen und sehr persönlichen Umgang dieser engagierten Menschen mit dem Tod. Dass die Beschäftigung mit dem Ende des Lebens ganz simpel auch ein Teil eben dieses Lebens ist, zeigt die berührende Episode mit einer Frau, die weiß, dass sie bald sterben wird – und die für ihre Beerdigung alle Vorkehrungen selbst treffen möchte. Dass Eric Wrede sie persönlich kennt, macht die emotionale Mischung aus Kummer, Zuneigung und der bis zum Schluss ungebrochenen Lebensfreude noch nahbarer. DER TOD IST EIN ARSCHLOCH ist ein ehrlicher Dokumentarfilm, der das Publikum trotz seines traurigen Themas mit einem wunderbar glückserfüllten Gefühl zurücklässt.
Eintritt frei – um eine Spende für den Erhalt der Mönchmühle wird gebeten